Das Prinzip von Belastung und Erholung
Nach anstrengenden körperlichen Belastungen benötigt der Körper eine
Ruhephase, um den Verschleiß von Muskeleiweiß und den Verbrauch von
energiereichen Substraten (Kohlehydrate, Fette, Eiweiß) zu kompensieren. Durch
zu frühe nachfolgende Trainingsbelastungen findet der Körper nicht zurück in
sein früheres inneres Gleichgewicht (Homöostase) und kann sich nicht auf einem
höheren Leistungsniveau stabilisieren. Insofern ist immer auf eine ausreichende
Erholungszeit zwischen zwei Trainingsbeanspruchungen zu achten.
Besser aktive Erholung als passive Erholung
Zur aktiven Erholung eignen sich besonders Radfahren, Walking, Nordic Walking
und Aquafitness.
Die Aktive Erholung im Wasser ist sehr zu empfehlen. Aqua Fitness im Wasser
werden in der Taunus Therme in Bad Homburg angeboten. Durch das warme
Thermalwasser wird der Körper angenehm leicht und die Bewegung wird mit
weniger Belastung als am Land durchgeführt. Die angenehme Atmosphäre der Taunus
Therme lässt den Körper entspannen....
Dr. med. Dr. sportwiss. H. H. Vater
Institut für Prävention und Sportmedizin, Herzog-Georg-Weg 2, 34537 Bad
Wildungen
Telefon 05621 793-276, E-Mail ipus@klinik-am-homberg.de,
Internet
www.ipus.klinik-am-homberg.de
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Regelmäßige Saunagänge sind nicht nur gesund für Herz und Kreislauf, sondern
stärken auch die Haut und ihre Schutzfunktion. Das haben Wissenschaftler der
Hautklinik der Universität Jena jetzt in einer Studie nachgewiesen. Die
Mitarbeiter des hautphysiologischen Labors untersuchten, wie gesunde Haut unter
dem Einfluss von regelmäßigen Saunagängen funktioniert. Dabei wollten sie
insbesondere herausfinden, ob die Schutzfunktion der Haut durch regelmäßige
Saunabesuche trainiert werden kann. Dazu führten die Forscher Messungen an der
Hautoberfläche von Saunagängern durch.
Die Untersuchungen zeigten, dass Saunabesuche neben einer besseren
Hautdurchblutung auch einen Trainingseffekt der Hautbarriere bewirken. So war
der Säureschutzmantel der Haut bei den Testpersonen nach regelmäßigem Saunieren
gestärkt. Dies konnten die Forscher mithilfe einer pH-Wert-Untersuchung zeigen.
Der Hitzereiz der Sauna fördere die Schutzfunktion der Haut und wirke sich damit
positiv auf den Gesundheitszustand aus, schreiben die Wissenschaftler.
Außerdem analysierte das Team den Salzgehalt des Schweißes nach den
Saunabesuchen. Dabei ergab sich auf Dauer ein verminderter Salzverlust. Die
Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass sich der Körper an die
regelmäßigen Heißluftkuren gewähnt und bei jeder Schwitzkur weniger Mineraliegen
verliert. Zudem wurde überprüft, wie der Effekt der heißen Luft auf trockene
Haut ist. Die Studie zeigte, dass eine austrocknende Wirkung von Saunabesuchen
ausgeschlossen werden könne.
Quelle(ddp) Deutscher Depeschendienst GmbH, www.ddp.de
Flüssigkeitshaushalt / Flüssigkeitszufuhr
In der Ernährungswissenschaft wird eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,5 l
zugrunde gelegt. Davon wird ca. 1/3 l mit der festen Nahrung aufgenommen.
Während der muskulären Energiegewinnung z. B. durch sportliche Aktivität fallen
ca. 300 ml Oxidationswasser durch Verbrennungsprozesse im Körper an. Infolge
dessen müssen ca. 1,5 - 2 l pro Tag getrunken werden, um die Flüssigkeitsbilanz
auszugleichen.
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Sauna nach dem Sport? Warum empfehlen wir dies?
Die Sauna hat besonders nach dem Sport einen positiven Einfluß auf die
Regeneration. Durch den gesteigerten Stoffwechsel beim Saunieren werden
Schlacken rasch abgebaut und ausgeschwemmt. Auch bei einem Bluterguß ist
Saunieren erlaubt. Die Stoffwechselsteigerung begünstigt auch hier die Heilung.
Muskelverspannungen und –verletzungen werden gebessert. Die Sauna erweitert
durch die Wärme nach dem Sport die Blutgefäße und fördert das Schwitzen.
Dies hat den gleichen Effekt wie Fieber, da es die Körpertemperatur um ca. 1
Grad steigen läßt. Der Körper reagiert gegen Infekte und der Schweiß
transportiert die Giftstoffe und Schlacken aus dem Körper. Durch die
anschließende gezielte Abkühlung senkt sich die Körpertemperatur wieder auf den
Ausgangswert. Warum also Sauna nach dem Sport? Um den Stoffwechsel zu
steigern und damit den Körper zu regenerieren.
Muskelkater hat es in der Sauna schwer
Der Muskelkater hat in der Sauna keine Chance, da die Durchblutung gefördert
wird durch die Sauna nach dem Sport. Muskelverspannungen und –verletzungen
werden gebessert. Der Schweiß durch die Erwärmung des Körpers transportiert die
Schlacken heraus und durch die gezielte Abkühlung entstehen Wärme- und
Kältereize, so dass der Muskelkater es in der Sauna schwer hat, und regelrecht
bekämpft wird. Gerade auch die Kombination von Sport und Sauna hat sich bereits
seit Jahrzehnten bewährt. Sportler nutzen das ursprünglich finnische Heißluftbad
gezielt, um Muskelkater vorzubeugen. Muskelkater wird durch die Sauna und ihre
Wirkung auf den Körper erfolgreich bekämpft.
Weniger schwitzen im Hochsommer dank Herz-Kreislauf-Training in der
Sauna
Die verstärkte Durchblutung infolge einer Gefäßerweiterung bei Wärme hat
positive Auswirkungen auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Dennoch kann die
Sauna kein Herz-Kreislauf-Training im eigentlichen Sinne ersetzen, da der Reiz
auf den Herzmuskel viel zu gering ist. Deshalb empfehlen wir vorher ein
Sporttraining, bei dem eine Herzfrequenz von 130 Schlägen erreicht werden
müsste. In der Sauna kann es nämlich nicht zu einem Blutdruckanstieg
kommen, durch die Weitstellung der Blutgefäße. Der positive Effekt kommt aber
durch das regelmäßige Saunieren, mindestens einmal wöchentlich. Der Saunabesuch
wirkt durch seine enorme psychische Entspannung auf das Herz-Kreislaufsystem und
begünstigt einen tiefen, ruhigen Schlaf und vermeidet so heftiges Schwitzen im
Hochsommer.
Also erst ein Herz-Kreislauf-Training und dann die Sauna genießen.